Handbuch Kinder Und H Usliche Gewalt

Author: Barbara Kavemann
Publisher: Springer-Verlag
ISBN: 3531153773
Size: 20.85 MB
Format: PDF, ePub, Docs
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Dass Kinder mitbetroffen sind von häuslicher Gewalt zwischen Eltern, dass sie unter dieser Situation leiden und Schaden nehmen, ist kein neues Thema. Um die Unterstützungspraxis im Bereich der Jugendhilfe zu optimieren und den mitbetroffenen Mädchen und Jungen geeignete Angebote zu machen, ihre Ängste und Ambivalenzen zu verstehen bedarf es fundierten Fachwissens. Solches wird in diesem Handbuch erstmals in deutscher Sprache in einem interdisziplinären Zugang zusammengetragen. Fachkräfte aus den Bereichen Soziale Arbeit, Polizei, Justiz, Therapie und Politik erhalten Einblick in vielfältige Fachfragen und Praxisprojekte. Gleichzeitig wird eine Informationsbasis geschaffen, auf deren Grundlage die Bereitschaft zur institutionellen Kooperation im Sinne eines gelingenden Kinderschutzes gestärkt werden kann.

Versprechen Allein Nein Theorien Zur H Uslichen Gewalt Und Darstellung Von Anti Gewalt Projekten F R M Nner

Author: Nicole Haßdenteufel
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783638404945
Size: 17.26 MB
Format: PDF, Mobi
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: sehr gut (1,0), Fachhochschule Mannheim, Hochschule für Sozialwesen, 64 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Der Fall der französischen Schauspielerin Marie Trintignant, die im August 2003 an den Folgen der Verletzungen, die ihr von ihrem Freund Bertrand Cantat zugefügt wurden, starb, sorgte in den Medien für großes Aufsehen. Auch die Öffentlichkeit war betroffen. In dem Prozess im März 2004 gestand Cantat, seiner Freundin mindestens vier schwere Ohrfeigen verpasst zu haben, weil er wegen „totaler Intensität der Liebe“ die Beherrschung verloren habe. Er und Marie seien jedoch „in einem extremen Zustand“ gewesen, und er könne sich nicht mehr an alles erinnern. Es gab Gerüchte, wonach sowohl Cantat als auch Trintignant unter starkem Alkoholeinfluss standen. Diese wurden jedoch weder von der Anklage, noch von Zeugen bestätigt. Cantat wurde zu acht Jahren Haft verurteilt. Trotzdem bleibt die Frage offen, wie es passieren konnte, dass „ein Linker wie Bertrand Cantat, Frankreichs stolze Stimme der Moral, immer auf der Seite der Unterdrückten“ (stern.de 18.3.2004), dessen Lieder vom Kampf gegen Gewalt handeln (TAZ 02.08.2003), die Frau, die er vorgibt zu lieben, so sehr misshandelte, dass sie an den Folgen der Misshandlung starb und ob die Tat möglicher weise hätte verhindert werden können. Dieser relativ spektakuläre Fall enthält viele Parallelen zu anderen Fällen, die nicht so Aufsehen erregend, aber dennoch nicht minder schlimm sind. Ein Mann liebt eine Frau, misshandelt sie – für alle unverständlich, weil er doch eigentlich ein Gegner von Gewalt ist – Alkohol spielt evtl. auch eine Rolle, zumindest ein Teil der Schuld schiebt er auf das Opfer (sie seien in einem „extremen Zustand“ gewesen) und er gibt an, dass er sich nicht mehr an alles erinnern kann. Gewalt in Beziehungen war lange Jahre ein Thema, das als Privatsache galt oder als etwas, das nur in den unteren Schichten vorkommt. Der Frauenbewegung ist es zu verdanken, dass dieses Thema ab den 70er Jahren zunehmend öffentlich diskutiert wurde. Im Laufe der Jahre entstand dadurch ein vielfältiges Hilfsangebot für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen. Nach einiger Zeit wurde jedoch erkannt, dass diese Angebote alleine nicht ausreichen, um männliche Gewalt gegen Frauen zu verringern. Andere Strategien wurden diskutiert, zu denen v. a. auch der gesellschaftliche Umgang mit männlicher Gewalt gehörte...

Gewalt Ein Thema In Bezug Auf Ltere Menschen

Author: Dunja Droske
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783640983544
Size: 10.62 MB
Format: PDF, ePub, Mobi
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sozialpadagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbuttel; Standort Braunschweig, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: ...] Zu allen Zeiten haben Verhaltenskodizes oder, moderner ausgedruckt, Gesetzestexte das Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen einer Gesellschaft zu regeln versucht. Dabei zeigen Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens die Eigenart, reaktiv zu sein, d.h. sie werden erlassen, wenn bestimmte Um- oder Missstande in einer Gesellschaft ihre Existenz notwendig machen. Wahrend der alttestamentarische Gesetzestext es sich noch leisten konnte, in einer relativ uberschaubaren Gesellschaft das konkrete Problem der Altenmisshandlung" dezidiert anzusprechen, kann eine Verfassung wie das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland das nicht mehr tun - zu komplex sind die einzelnen Bereiche des taglichen Zusammenlebens geworden, weshalb die textliche Fassung eine Helikopter-Perspektive" einnehmen muss. Trotzdem - oder gerade deswegen - muss auch in der Gegenwart an unsere aufgeklarte" Gesellschaft die Frage gestellt werden: Gewalt gegen altere Menschen - ist das ein Thema? In den Medien wird in eher unregelmassigen Abstanden uber Gewalt an alten Menschen berichtet. Trotzdem ist das Bild, dass wir von dem Problemkomplex Gewalt gegen alte Menschen" haben, hauptsachlich von den Medien gepragt. Aussenstehende, die nur wenig Einblick in die Realitat und Bedeutung der Pflege eines alten Menschen haben, reagieren auf solche Berichterstattung mit Recht entsetzt. Dank eines allmahlichen Umdenkens in der Bevolkerung und verstarkter Kontrollen durch den Medizinischen Dienst wird vermehrt Gewalthandeln aufgedeckt und wenn moglich rechtlich verfolgt. Doch sind nicht Begriffe wie Rentnerlawine, Generationenkonflikt und Uberalterung schon Diskriminierungen alter Menschen, die unsere Altersbilder beeinflussen und der Gewalt Vorschub leisten? Nicht jede Art der Gewalt

Die Verwaltung Der Dritten Gewalt

Author: Fabian Wittreck
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 3161487834
Size: 13.45 MB
Format: PDF, ePub, Docs
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English summary: The German model of court administration by the Ministries of Justice seems severely outdated. Fabian Wittreck demonstrates that the active role of the executive in recruitment and supervision of the judges is crucial for the accountability and democratic legitimacy of the judiciary. The idea of judicial self-government would lead to courts only weakly bound by the law but strongly politicized. This claim is based on the first comprehensive analysis of the German system of court administration from the point of view of constitutional law, given by the author, along with the description of other models of administration of the judiciary, namely the member states of the European Union and the United States. German description: Die Verwaltung der deutschen Gerichtsbarkeit liegt traditionell in den Handen der Justizministerien des Bundes und der Lander. Dieses gewaltenverschrankende System wird zunehmend als hierarchielastig angegriffen. Ihm wird ein Konzept richterlicher Selbstverwaltung durch Justizverwaltungsrate gegenubergestellt. Fabian Wittreck weist nach, dass dieses Selbstverwaltungsmodell sowohl verfassungsrechtlich prekar als auch verfassungspolitisch verfehlt ist. Seine historische Genese wie die rechtsvergleichende Analyse weisen es als primar standespolitisches Projekt richterlicher Interessenvertretungen aus. Der Autor zeigt, dass das traditionelle System der Gerichtsverwaltung durch die Exekutive fur die demokratische Legitimation der rechtsprechenden Gewalt unverzichtbar ist und pladiert deshalb fur eine Revitalisierung der Dienstaufsicht. Als Grundlage dieser Thesen dient eine vollstandige Bestandsaufnahme der Verwaltung der Dritten Gewalt, die sich uber die Gerichte des Bundes und der Lander hinaus auch auf die europaische und internationale Gerichtsbarkeit erstreckt, die kirchlichen Gerichte nicht ausspart und der Sonderrolle der Verwaltung der Verfassungsgerichte breiten Raum widmet. In rechtsvergleichender Perspektive werden ferner die Systeme der Gerichtsverwaltung in Europa und den USA analysiert.

Gewalt In Den Medien Unter Geschlechtsspezifischem Aspekt

Author: Janine Thomas
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 9783638796699
Size: 12.24 MB
Format: PDF, ePub, Mobi
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Vordiplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Manner, Sexualitat, Geschlechter, Note: 2,0, Freie Universitat Berlin (Institut fur Frauenforschung), Sprache: Deutsch, Abstract: Was genau bedeutet Gewalt? Worin unterscheidet sie sich von Aggression? Welche Arten von Gewalt gibt es? Woher kommt Gewalt? Wie wirkt mediale Gewalt auf den Zuschauer? Lost mediale Gewalt wiederum Gewalt aus? Oder sorgt sie fur Angst? Welche Rolle spielen Frauen im Gewaltgenre? Wer guckt sich Gewalt uberhaupt gerne an? Wie wirkt Gewalt in den Medien speziell auf Frauen? Mit diesen (und mehr) Fragen werde ich mich in meiner Arbeit hauptsachlich beschaftigen. Im folgenden Kapitel werde ich den Gewaltbegriff definieren, zwischen Aggression und Gewalt differenzieren sowie verschiedene Formen von Gewalt vorstellen. Im dritten Kapitel erlautere ich dann verschiedene Theorien zur Entstehung von Gewalt - angefangen bei Freud bis zum lerntheoretischen Standpunkt. Mit dieser Grundlage gehe ich im vierten Kapitel auf die Medienwirkung von Gewalt ein, was die durch Horrorfilme ausgelosten Imitationseffekte, den Zusammenhang von Gewaltaffinitat und Fernsehkonsum, aber auch die Wechselbeziehung zwischen Horrorfilmkonsum und Angst mit einbezieht. Danach werde ich im funften Kapitel mediale, insbesondere Fernsehgewalt unter geschlechtsspezifischem Aspekt betrachten. Dazu ist es notwendig, zunachst Strukturen zu benennen, die zwischen beiden Geschlechtern bestehen; insbesondere solche, die auftreten, falls es zu zwischengeschlechtlicher Gewalt kommen sollte. Diese Strukturen werden spater mit den zwischengeschlechtlichen Konstruktionen von Gewaltsendungen im Fernsehen vergleichen - mit z.T. unerwarteten Ergebnissen. Zum Schluss gehe ich auf das Fernsehen als Sozialisationsfaktor ein, wobei ich Gefahren anspreche, die durch medial transportierte Menschenbilder entstehen konnen. Andererseits werde ich mich auch kritisch mit der Haltung auseinandersetzen, Medien als hauptverantwo

Mission Und Gewalt

Author: Ulrich van der Heyden
Publisher: Franz Steiner Verlag
ISBN: 3515076247
Size: 13.56 MB
Format: PDF, Docs
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Inhalt: Christliche und islamische Ausbreitung vom fruehen 18. Jahrhundert bis 1918/19: Mit Beitragen von Andreas Feldtkeller, Alex Carmel, Ejal Jakob Eisler, Frank Foerster, Klaus Hock, Viera Pawlikova-Vilhanova, Michael Pesek, Sigvard von Sicard, Werner Ustorf, Henry C. Jatti Bredekamp, Ernst Dammann, Hans Heese, Irving Hexham, Ulrich van der Heyden, Elfriede Hockner, Gunther Pakendorf, Christoff Martin Pauw, Karla Poewe, Johannes W. Raum, Kathrin Roller, Andrea Schultze, Harri Siiskonen, Ursula Trueper. Mission und Gewalt in Asien: Mit Beitragen von Michael Bergunder, Albrecht Frenz, Vera Mielke, C. S. Mohanavelu, Andreas Nehring. Christliche Mission und deutsche Kolonialherrschaft in Afrika: Mit Beitragen von Cuthbert K. Omari, Ingrid Grienig, Kari Miettinen, Paul Nzacahayo, Gabriel K. Nzalayaimisi, Adjai Paulin Oloukpona-Yinnon, Joseph W. Parsalaw, Sara Pugach, Harald Sippel, Holger Weiss.

Demokratische Legitimation Der Dritten Gewalt

Author: Axel Tschentscher
Publisher: Mohr Siebeck
ISBN: 3161487826
Size: 13.45 MB
Format: PDF
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English summary: The judiciary is independent in its decision-making. Axel Tschentscher shows how democratic legitimation as defined by the prevailing formal model of democracy leads to inconsistent results. He outlines an alternative control model as the framework of democracy according to the German Basic Law. This model relies on potential control over the law as the primary criterion for democratic legitimacy. As long as substantive control ist present, the requsite level of legitimation according to the Basic Law can be attained even without the elements of personal and organizational chains of command. The extent to which the lawmaker takes responsibility for the results of judicial decision-making would be underestimated if he were required to actually exercise specific guidance in every field rather than merely retain potential control over the outcome. Regarding judicial selection, the control model provides the Lander with a wide range of procedures meeting the requirements of the German Basic Law; not even elements of cooptation are excluded per se . German description: Die dritte Gewalt ist im Bereich der richterlichen Entscheidungstatigkeit von Weisungen freigestellt. Axel Tschentscher zeigt, dass die demokratische Legitimation nach dem herrschenden organisatorisch-formalen Modell zu Inkonsistenzen fuhrt. Das Demokratieprinzip des Grundgesetzes interpretiert er im Sinne eines Kontrollmodells demokratischer Legitimation, bei dem die potentielle Inhaltskontrolle als primares Kriterium dient. Das grundgesetzlich gebotene Legitimationsniveau kann bei funktionierender sachlich-inhaltlicher demokratischer Legitimation in einzelnen Bereichen auch ohne das personell-organisatorische Element der Legitimationskette verwirklicht werden. Die legitimatorische Reichweite der richterlichen Gesetzesbindung wurde unterschatzt, wollte man dem Gesetzgeber eine tatsachlich ausgeubte, flachendeckende Steuerung statt bloss potentieller Inhaltskontrolle abverlangen. Nach dem Kontrollmodell bietet sich den Landern ein breites Spektrum grundgesetzkonformer Verfahren der Richterbestellung, unter denen selbst kooptative Elemente nicht von vornherein ausgeschlossen sind.